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Die stille Mühle : eine Geschichte aus Deutsch-Böhmen / von Elfried von Taura
Entstehung
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nem böſen Gewiſſen, denn wo war das? ſon dern vor demGuten Tag, den der Mann mir entgegenorgelte. Denn wie die ſtärkſte Orgel⸗ pfeife klang ſeine Baßſtimme. Dabei ſah er mich mit einem Blick an, der durch ein Herz von Stahl gedrungen wäre.

Ihr kommt aus der Mühle, ſagte er ruhig, und habt ſie ohne Leute gefunden; es iſt aber Alles im Heuz kehrt nur wieder mit um; wir wollen einen chriſtlichen Tauſch machen: Ihr braucht ein neues Gewand für Euch, und ich brauche ein altes für einen Krautpopanz, da können wir einander aushelfen. Dabei faßte er mich mir nichts dir nichts am Arm und führte mich in den Hof zurück. Ich wäre gern entwiſcht, aber die Glieder verſagten mir. Halb von Sinnen folgt' ich ihm in's Haus, in's Zimmer.Häng eimmal erſt die Uhr hin, wo Du ſie weggenommen haſt, dann nimm Platz! ſagte er ganz gelaſſen nach einem einzigen Blick an die Wand. Ich war gewiß ein trotziger und verwegener Burſch, aber dieſe Gelaſſenheit that mir's an. Zitternd wie⸗ Eſpenlaub nahm