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gränzt an einen Gang, der nach dem Zimmer führt, in wel⸗ chem der Herr Graf gefangen war. Ich erkannte mit Freuden, daß dieſes Fenſter leicht in ein Rettungsthor umgewandelt werden konnte. Da ich viel ungemachtes Scheitholz in dem Schuppen ſah und bemerkte, daß der Hausmann ſich der Wachtſoldaten zum Holzmachen, je nach Bedarf, bediente, ſo erbot ich mich bei demſelben, das ganze Holz allein zu machen. Mein Erbieten ward bereitwillig angenommen. Als ich von der Wache gekom⸗ men war, ging ich an das Holzmachen. Ich machte aber nur eine halbe Stunde um die andere Holz, die zwiſchen⸗ liegenden halben Stunden verwendete ich dazu, die Zie⸗ geln, womit das Fenſter vermauert war, herauszuneh⸗ men, was freilich ſehr behutſam geſchehen mußte. Um dieſe Arbeit leicht verbergen zu können, ſchichtete ich einen Stoß Holz davor auf; wenn ich am Fenſter handtieren wollte, nahm ich einen Theil des Holzes herunter, wenn ich wieder an's Holzmachen ging, baute ich den Stoß wie⸗ der ganz auf. Es ging Alles nach Wunſch. Nach acht Tagen war mein Thor fertig und Niemand entdeckte es. Nun hatte ich nur abzuwarten, bis ich wieder einmal auf die Blockhauswache kam. Ich konnte den Tag be⸗ rechnen und mich bis dahin auf Alles fertig machen. Ich verſchaffte mir von einem Juden ein paar alte Mäntel, Stricke und gute Meſſer, die ſchaffte ich in den Schup⸗ 16*


