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milde Feuer ſeiner Augen höher aufleuchtete.„Zetzt fällt mir etwas für unſere Zitherſpielerin ein. Doris copirt das Bild für den General von Schmettau, den Gouver⸗ neur der Stadt. Eine Verwendung von ihr bei dieſem wäre ſicher von günſtigem Erfolge.“
„Das glaub' ich auch,“ erklärte Riedel.„Wäre ſie jetzt noch auf der Gallerie, ſo gingen wir gleich dahin, mit ihr über die Sache zu ſprechen. Wir müßten ſie in ihrer Wohnung ſuchen.“
„Das wollen wir ohne Aufſchub thun,“ verſetzte der Magiſter ſich erhebend. Mutter Cagiorgi wurde ge⸗ rufen, die Zeche zu machen.
Während man mit dem Ordnen derſelben beſchäftigt war, ward die Thür ungeſtüm aufgeriſſen und haſtig trat ein junger Mann ein, der das Gepräge eines vollen⸗ deten Cavaliers hatte.„Gut, daß ich Sie hier finde, meine Herren,“ ſagte er, ohne zu grüßen, in ſichtbarer Aufregung.„Es ſind fürchterliche Zeihungen eingetroffen. Nicht die Ruſſen haben bei Zorndorf geſiegt, ſondern die Preußen. Schon waren dieſe, die angegriffen hatten, zu⸗ rückgeworfen, ſchon eröffneten die Ruſſen unter Sieges⸗ geſchrei ihre Vierecke, um den Feind zu verfolgen, da warf ſich der kühne Seidlitz mit ſeinen Reiterſchaaren den Sie⸗ gern entgegen, brachte ſie in Verwirrung und zerſtreute ſie noch allen Seiten. Das geſchah auf dem linken Flügel
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