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Die Malerin von Dresden : Erzählung / von Elfried von Taura
Entstehung
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Der Inſpector verwendete ſich noch einmal für das Kind; zu ihm geſellte ſich auch der Magiſter, der dem Agenten und den Grenadieren vorſtellte, wie unwürdig es ihres großen Königs ſei, mit Kindern Krieg zu führen, ein ſchwaches Mädchen als Rebellin einzuziehen.

Wir thun nur unſere Schuldigkeit, verſetzte einer

der eniie und die Zith erſtieletn wurde mit ihrem Großvater und dem Maler nach der Hauptwache ab⸗

geführt.

Die andere Geſellſchaft blieb ſtumm, theils vor

Schrcen, theils vor Entrüſtung zurück. Mutter Cagiorgi

ergoß ſich in ein Fluch von Schmähungen über die Preu⸗ ßen. Die Mehrzahl der Geſellſchaft fand es bald gera⸗ then das Kaffeehaus zu vettaſſen, wo ihnen als Mit⸗ ſchuldigen der Gefangenen leicht ein zweiter Beſuch der Preußen und das Geſchick jener drohte. Zuletzt war der Inſpector mit dem Magiſter allein noch da.

Was läßt ſich für die Gefangenen thun? fragte der Magiſter den erſteren.Ich fürchte, man macht ihnen ſchlimmen Proceß.

Dem exaltirten Maler, verſetzte Riedel,kann eine ſcharfe Lection nicht ſchaden. Ich habe längſt befürch⸗ tet, daß er uns durch ſeine Unvorſichtigkeit einmal com⸗ promittiren werde. Aber die kleine Zieſpiein thut 1859. 2.

Die Malerin von Dresden.