Kinder! ſey mit ehernem Griffel in Euer Le⸗ ben gegraben. Er hat Euch die große Lehre gegeben: daß das Laſter, wenn es auch auf dem feſt ummauerten unwandel⸗ bar ſcheinenden Gipfel des Gluͤcks
zu ſtehen ſcheint, dennoch in die Tie⸗
fe des Abgrunds geſtuͤrzt wird. Es iſt ein gerechter Gott! und ſeine Drohungen und Verheißungen find ewig und unſterb⸗ rich, wie er ſelbſt. Die Tugend al⸗ lein gründet das Gluͤck des Men⸗ ſchengef chlechts und der Friede wohnt nur in unſrer Bruſt. Knieet nieder und gelobt den Pfad des Guten nie zu gfe und nie zu umgehen!“ Gehorchend ſanken die Verlobten auf ihre KFniee und Edmund hob ſeine Rechte empor und ſagte mit feierlichem Ernſt: Wir geloben 3 ſo wahr uns Gott der wen S*
6 h F
5 Amen! 6 ſprach Kunth, und S nn din ſeanend auf das liebende Paot. 6


