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Der schwarze Christoph : romantische Erzählung aus Schlesiens Vorzeit / von Carl Wilhelm Peschel
Entstehung
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zu einem gräßlichen Zerrbilde, ſeine ohnmaͤch⸗

witter uͤber die fieberhaft arbeitenden Muskeln des Geſichts hernieder und blitzte aus den rol⸗

lenden Augen; die Bruſt bewegte ſich ſchnell

auf und nieder, und nach einer langen Pauſe antwortete er:Eher will ich mir ſelbſt die

Zunge zerfleiſchen und die blutenden Stücke Dir

ins Geſicht ſprudeln, ehe ich eine Deiner Fra⸗ gen beantworte.

Du haſt uns gelehrt, Chriſtoph, Geſtänd⸗ niſſe zu erpreſſen; wir duͤrfen nur die Chronit Deiner Thaten nachſchlagen, um die etwa ver⸗ geſſenen Mittel wieder ins Gedaͤchtniß zuruͤck⸗

zurufen, alſo laſſe Deine Zornſprühenden Aeuſ⸗ 6

ſerungen. Kommt, geliebter Waffenbruder und College! mit dieſen Worten wandte ſich Angilmann an Melchior Kretſchmer,Ihr wer⸗ det verzeihen, daß ich jetzt in Euer Amt griff,

aber der Kampf hat Euch ermuͤdet, Ihr bedürft nach einer ſolchen, Euren Jahren nicht mehr

angemeſſenen Anſtrengung, der Ruhe.

tige Wuth zog, wie ein Unglück drohendes Ge⸗ 6.