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den ein. Allein der Kampf wurde weit unglei⸗ cher, denn die Ueberzahl der Fechtenden a jetzt beiWeitem auf der Seite der Goldberger; jedoch ſtieg auch nun die Erbitterung bis zum
Gipfel der Raſerei. Immer verſchlungener
ward nun wieder die Maſſe der Kämpfer, und
wogte unaufhaltſam hin und herz aber plöt⸗ lich gewannen die Goldberger ſo ſehr die Ober⸗ hand, daß ſie den groͤßten Theil der Ritter und Waffenbruͤder des ſchwarzen Chriſtophs zu Bo⸗ 56 den ſchlugen. Es war ein fuͤrchterlicher An⸗
blick! die Ritter ſturzten zuſammen, wie wenn
eine Feuerſaͤule, an welche ſich der Sturm lehnt,
praſſelnd in die duͤrren Speicher eines Meierho⸗
fes faͤllt, und die Sparren, Daͤcher und Bal⸗
ken knatternd in einander ſtürzen.—
Aus dem Gewuͤhl des entſetzlichen Schau⸗
ſpiels draͤngte ſich Chriſtoph und Ruͤderhorſt
fechtend heraus; dem erſten trat Angilmann
entgegen. Hoch auf hob der Raubritter ſein
Schwerdt, um es auf Angilmanns Haupt nie⸗
derfallen zu laſſen: dieſer aber hielt ihm ge⸗
wandt den Schild entgegen, und in inbiſſen N


