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ſterben laſſe.“—„Vater,“ ſagte Heinrich,„ich will recht fleißig fur ſie beten, und ihre Kinder recht lieb haben, ja, ſie ſollen heute noch alle meine Spielſachen bekommen: fur mich iſt es mit alle dem ohnehin vor⸗ bei.“— Und es war wierklich mit allen Spielen des Lebens fur ihn vorbei, ſein Sinn ſtrebte von nun an nch andern Guͤtern; er lebte im Geiſte mit ſeiner abgeſchiedenen Mutter, und ſein Wandeln auf Erden ſollte nur ein Weg ſein, der zu ihr fuͤhrte. Der Pfarrer hatte wahr geſprochen: die unbefleckte Lilie prangte in keinem irdiſchen Kranze; Heinrich wurde ſein Gehuͤlfe, und ſpäter ſein wuͤrdiger Nachfolger. Heinrich's Lehren, ſeine Liebe, ſein Gebet machten aus Marthens verderbten Kindern gute Menſchen: ſo verbreitete er uͤber die letzten Jahre ſeines Vaters Freude und Segen.
Wunderbar lautet die Sage; auch unglaub⸗ lich?... Ich ſollte meinen, fur liebende Muͤtter, ja uͤberhaupt fur liebende Seelen nicht.
Das Mutterherz ſchlägt bei des Kindes Noth, Ob auch ſchon Staub geworden, und ein Gott, Der mit dem hoͤchſten Schmerze trägt Erbarmen, Gibt Leben wieder auch den Mutterarmen, Daß ſie ihn retten, den die Wuth verdirbt, Daß in der Knospe nicht die Blume ſtirbt.—


