mächtig erregt und erſchüttert beben, als ſie ſo die Saite anſchlug, deren Ton das Geheul des Teufels war, wel⸗ cher bei Tag und bei Nacht ſeinen Schritten folgte. Er bemeiſterte aber doch ſeine Gefühle, ſammelte ſich mit aller Kraft der Verzweiflung und fragte in einem feſten männlichen Tone nach weiterer Auskunft.
„Ihr müßt es wiſſen; und ich und meine Familie wenigſtens müſſen es wiſſen, ob das, was Frau Pad⸗ dock gehört und geſehen haben will und vermuthet, wahr oder falſch iſt.“
„Was— was hat ſie gehört? Was hat ſie geſe⸗ hen? Und was vermuthet ſie?“ ſagte der junge Mann faſt wüthend.
„Ich— ich— kann es nicht!— Ja ich will Euch Alles ſagen:— Was ich nicht mehr verſchweigen kann— hat es faſt— hat es, wenn es wahr iſt, durchaus noth⸗ wendig gemacht, daß Ihr— daß wir uns nie wieder ſehen; daß Ihr dieſen Ort verlaßt und nie wieder kehrt.“
„Gut, laßt mich es hören, Virginia,“ verſetzte er mit dumpfer Stimme, lehnte ſich in ſeinem Stuhle zurück und wartete mit dem Gefühle des Menſchen, deſ⸗ ſen Gewiſſen ihm bereits das Geheimniß zugeflüſtert, auf den verlangten Aufſchluß.
Virginia that ihm nun, mit eben ſo viel Milde als Würde, das Weſentliche der zwei vertraulichen Mitthei⸗ lungen der Frau Paddock kund, wobei ſie ſich enthielt, irgend eine Aeußerung einzuſchalten oder irgend eine Fol⸗
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