Teil eines Werkes 
1. Band, Wohlauf, nach Westen! : 1. Theil (1837)
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Hauſe Beſitz zu nehmen und ſeine neue Niederlaſſung zu beginnen.

Ihr werdet ſehr einſam dort ſein, ſagte Virgi⸗ nia:vielleicht haben aber die Lehren und das Beiſpiel Buſchfields Euch die des Alleinſeins lie⸗ ben gelehrt?

Nein, verſetzte der junge Mann:die Einſamkeit hat keinen Reiz für mich. Ich haſſe das Gewühl eben ſo ſehr, als ich das Alleinſein fürchte ich meine, unbe⸗ haglich finde. Ich bekenne aber, daß Etwas mich eini⸗ germaßen damit ausſöhnt, die Geſellſchaft meiner Freunde verlaſſen zu müſſen nämlich der Gedanke, den ewi⸗ gen Nachforſchungen der Frau Judith Paddock zu entge⸗ hen. Ich habe in meinem ganzen Leben keine ſo läſtige Frau geſehen.

Ei, ſie iſt die ärgſte Schwätzerin in dem Dorfe.

Ja, und auf die Geheimniſſe der Leute nur darum ſo erpicht, um ſie vor andern Leuten geheim zu halten. Ich habe ſie vor wenigen Minuten dies Haus verlaſſen ſehen, übervoll von einer Neuigkeit. Ich hoffe, Ihr habt ihr keines Eurer Geheimniſſe anvertraut? ſagte er lächelnd.

Nein, verſetzte ſie und ihr Herz klopfte unge⸗ ſtüm, als ſie fortfuhr:nein, aber ſie hat mir das Geheimniß eines Andern mitgetheilt

Rainsford bebte leiſe, und Virginia, die ſich bemühte, ihm grade und offen in das Auge zu ſehen, glaubte, die

Paulding I. 18