Teil eines Werkes 
1. Band, Wohlauf, nach Westen! : 1. Theil (1837)
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möglich, zu verbergen, die dort zuſammengeſchmiegt lag, und ihr tödtliches Gift verſpritzte.

Ihr ſcheint nicht ganz wohl zu ſein, Miß Phiginny, ſagte dieſe verruchte Brandſtifterin, nachdem ſie mit grin⸗ ſender, heuchleriſcher Theilnahme Platz genommen, und den Kampf der Gefühle beachtet hatte, welcher ſich in der wechſelnden Farbe des Antlitzes des jungen Weſens ſpiegelte:Ihr ſcheint nicht ganz wohl zu ſein? Laßt Euch rathen, etwas erfriſchendes, belebendes einzunehmen Kräuterſaft oder dergleichen! Thut es ja, theure Miß Phiginny. Ach o weh! Dies iſt eine ſchlechte, eine ſcandalöſe Welt!

Das Weib ging fort, um zu wachen, aber nicht zu beten.

Miſtreß Dangerfield trat einige Minuten darauf ein, und fand Virginia noch auf ihrem Stuhl, weiß wie eine Marmorſtatue, ihres Daſeins unbewußt. Sie erhob ſich raſch, als ihre Mutter eintrat, warf ihre Arme um ihren Hals, und zerſchmolz in einem ſtillen Thränenſtrom.

Meine liebe Virginia, was haſt du? Was iſt vor⸗ gefallen, ſprich?

Ich weiß es nicht! Ich kann es dir jetzt nicht ſagen, liebe Mutter! In kurzer Zeit aber, ſobald ich ſelbſt mehr weiß, ſollſt du Alles erfahren.

Ganz nach deinem Belieben, meine Tochter! Ver⸗ giß aber nicht, daß es keine Schmerzen, keine Sorgen, keine Wünſche, keine getäuſchten Hoffnungen gibt, welche