Teil eines Werkes 
1. Band, Wohlauf, nach Westen! : 1. Theil (1837)
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Welt leben, von Aufregungen der mannigfachſten Art umgeben ſind, und tauſend Hülfsquellen haben, um ihre Zeit zu vergeuden, machen ſich keine Vorſtellung von der quälenden Neugierde einer ächten, vollblütigen Dorf⸗ klatſche, welche nichts in ihrem Hauſe zu thun findet, und kein anderes Nittel hat, ihre müßigen Stunden hinzubringen, als die Sorge und Theilnahme an den Angelegenheiten ihrer Nachbarn. Dies wird nicht n die Leidenſchaft, ſondern die einzige Leidenſchaft ihrer Seele, die alle andern verſchlingt, wie Aaron's nein, fort damit) dies Bild iſt zu verbraucht wie der mächtige Miſſiſſippi hundert mächtige Gewäſ ſer verſchlingt.

Nach der Freude, eines Geheimniſſes habhaft zu werden, iſt, wie man annimmt, nichts ergötzlicher, als die, es weiter zu erzählen; ja, Leute, welche dieſen Gegen⸗ ſtand gründlicher erforſcht haben, neigen ſich der Anſicht zu, daß die Nachfreude, es wieder zu erzählen, dem Nachtiſch eines jetzigen Modeeſſens ähnlich, der beſte Theil des Mahles ſei. Dem ſei jedoch wie ihm wolle, ſo hegen wir durchaus keinen Zweifel, daß Frau Judith Paddock ein Unglück betroffen haben würde, wenn ſie ſich nicht über den Aerger, alles Beſprochene und Vorgeſal⸗ lene zu erfahren, alsbald dadurch getröſtet hätte, daß ſie das, was ſie wußte, der erſten Perſon mittheilte, welche ihr in den Weg kam, und dieſe mußte unglück⸗ licherweiſe Miß Virginia Dangerfield ſein.