Teil eines Werkes 
1. Band, Wohlauf, nach Westen! : 1. Theil (1837)
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Seit ſeinem Weggehen lag Frau Judith an einem Anfalle furchtbarer Langweile darnieder, denn ſie hatte Niemand zu überwachen, und ihr Leben wurde gleichſam eine leere Nulle, da es ihr an jeder Erregung der Neugier fehlte. In dem ganzen Dorfe Dangerfield war auch nicht die kleinſte Spur von einem Geheimniß Alles todt, leblos!

Meiſter Zeno hatte einen bei weitem triftigern Grund, über die Rückkehr Rainsfords zu frohlocken. Die Zeit rückte jetzt heran, wo die Vorbereitungen zu ſeiner Täg⸗ lichen gemacht werden mußten, und er benützte die erſte Gelegenheit, um Rainsfords Gedächtniß einen Stoß zu geben.

Gut, gut, Sir, ſagte er und rieb ſich die Hände, ich habe das Geheimniß bewahrt.

Welches Geheimniß?

Ei ei nun, Ihr wißt ja, das Geheimniß, von dem Ihr ſpracht ich will ſagen, das ich durch den zufülligſten Zufall von der Welt in dem Walde anhören mußte. Das Geheimniß, Ihr wäret hm!.

Die Bläſſe des Todes flog über des jungen Nannes Antlitz; und Meiſter Zeno entging dieſer Umſtand nicht, denn er hatte ein Auge und ein Ohr, wie der Mann in dem Feenmährchen: er konnte durch einen Berg ſehen, und das Gras wachſen hören, wenn es ſich von einem Geheimniß handelte.

Gut, ſagte Rainsford und bemühte ſi vergeb⸗ lich, ein wehmüthiges Lächeln zu erzwingengut, Ihr