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Die letzten Worte mußten Rainsfords Gefühle ſchwer verletzen.
„Und was würdet Ihr thun,“ verſetzte er,„wenn man Euch zwänge, in einer Stadt zu leben, Eure Wäſche täglich zweimal zu wechſeln, und Euern Rock dreimal, den Damen den Hof zu machen, Thee⸗Geſellſchaften zu beſuchen, Walzer zu tanzen und alle die Ceremonien des geſelligen Lebens durchzumachen? In der That, ich glaube, Ihr würdet dort eine lächerlichere Rolle ſpielen, als dies in den Wäldern bei mir der Fall iſt. Die Damen würden ſämmtlich vor einem ſolchen Wilden Reisaus nehmen, und die Männer Euch auslachen.“
„Würden ſie? Wenn ſie ſich's herausnähmen, einer ſolchen Fährte zu folgen, wollte ich ſie bald dreſchen. Wenn ich ſie nicht zwänge, ihre Maulpfannen ſchneller wie der Blitz zu ſchließen, ſo hoff' ich morgen civiliſirt zu werden, wie Ihr es nennt. Aber erlaubt mir, Euch ein Stück Rath zu geben, Fremder! Lacht nie über einen Kerl in einem Jagdhemd, ſonſt könnt' es Euch begegnen, daß Ihr eine mächtige Tracht Prügel bekämt, und etwas Schlimmeres noch. Ihr könnt ſo ſchnell den Boden küſ⸗ ſen, wie ich einen Indianet niedet werfe, und das iſt raſcher als ein Wink, ſag' ich.“
Virginia empfing den zurückehrenden Rainsford mit einem gemiſchten Gefühl von Freude und Schmerz; Frau Judith mit außerordentlichen Zeichen des Vergnü⸗ gens. und Meiſter Zeno mit wundervoller Herzlichkeit.
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