Teil eines Werkes 
1. Band, Wohlauf, nach Westen! : 1. Theil (1837)
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Wie kamt Ihr dazu, einen ſolchen vh zu bege⸗ hen?. ſagte Rainsford lachend.

Nun, ich will Euch erzählen, wie es kam. Ich hatte hier ich weiß nicht, wie viele Jahre gelebt, denn es iſt meine Sache nicht, die Zahl von Wintern und Sommern, Frühlingen und Herbſten anzukreiden; aber, Fremder, ich war vielleicht der glücklichſte, ſeligſte Kerl, der je einen Büffel gejagt hat. Das Gezücht kam manchmal und guckte mir in die Thüre herein, und die Hirſche gingen mir kaum aus dem Weg, und die Bären und Wölfe brummten und heulten Euch rund um meine Hütte ſo ſchön! O wenn Ihr nur die entfernteſte Idee von der glänzenden Unabhängigkeit in den Wäldern hättet, fünfzehn bis zwanzig Meilen entfernt von jeder lebenden Seele, ihr würdet Euch nirgends mehr glück⸗ lich fühlen als da, oder Ihr ſollt mich eine Memme heißen. Denkt es Euch doch nur, Fremder, ich war ganz allein, niemand legte mir, auch nur ſo viel als ein Strohhalm, in den Weg, oder ſah mich an, oder ſprach mit mir, oder gab mir guten Rath oder lugte nach mir aus, wohin ich ging, oder fragte, was ich vorhätte O es war prachtvoll! Wenn ich nichts mehr zu eſſen hatte, nahm ich, ſtatt darum zu arbeiten wie ein Nigger, meine Büchſe, und ſchoß mir einen Bock oder einen wilden Truthahn, denn deren gab es ſo viel, daß man gar nicht fehlen konnte; fehlte es mir an Unterhaltung, ſo ging ich in die Wälder und ſetzte den Bären und Wölfen