Teil eines Werkes 
1. Band, Wohlauf, nach Westen! : 1. Theil (1837)
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zen Herold in ſein Horn ſtoßen, um ihn zum Tiſch oder zum Kampfe herauszufordern, und die Folge der Ver⸗ nachläſſigung der Antwort oder des gänzlichen Ausblei⸗ bens derſelben würde eine tödtliche Feindſchaft geweſen ſein, welche ſich bis in das vierte Geſchlecht fortgepflanzt hätte.

Nie waren Leute bei ſo wenigem Gelde glücklicher. Ueberfluß, ja, Verſchwendung herrſchte rings um ſie, und doch lebten Viele gewiſſermaßen von der Zukunft. Ihr Einkommen war faſt immer lange vor der Zeit durch⸗ gebracht, und die Erndte des nächſten Jahres war größ⸗ tentheils verſchrieben, um die Bedürfniſſe des laufenden zu befriedigen. Sie fürchteten nichts, als ſchlechtes Wetter für den Tabak, einen Schuldſchein und einen ſchottiſchen Kaufmann. Sie zeichneten ſich unter den beſten Ariſto⸗ kraten neuerer Zeit durch ihre Kühnheit und Mannhaf⸗ tigkeit aus, ſind aber faſt alle aus ihren alten Beſitzun⸗ gen verſchwunden. Da und dort iſt jedoch noch einer dieſer alten Herrn des Landes in dem Beſitze ſeiner Pflanzung an den Ufern des James⸗Fluſſes geblieben, und wir haben den Geſchmack von heiligen Ueberbleibſeln alten Madeira's, welcher an ihren gaſtfreien Tafeln mit offener Hand geſpendet wird, noch auf der Zunge.

Oberſt Dangerfield war reich an Ländereien und Sklaven; aber welche Ergiebigkeit von Land und menſch⸗ licher Mühe kann den Bedürfniſſen ſi orgloſer Verſchwendung Genüge thun, deren unaufhörliche Abzüge endlich den