Teil eines Werkes 
2. Band, Wohlauf, nach Westen! : 2. Theil (1837)
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ſeinen letzten Büffel getödtet und war in ſeinen letzten Schlaf geſunken. Das Thier lag in einer kleinen Ent⸗ fernung und ſein Hund hatte ſich an ſeine Füße gekauert, nicht ahnend, daß die Ruhe ſeines Herrn bis zu dem Tage des Gerichtes dauern ſollte. Sie verſenkten ihn bei den Gräbern ihrer Kameraden und mancher brave alte Krieger ſagte bei ſich:Friede den Ueberbleibſeln des alten Jägers, eines der letzten von Boone's Gefahrten! Haben der Oberſt und Miſtreß Dangerfield ihre Ein⸗ willigung bereut, oder hat Virginia den Lohn ihrer Zärt⸗ lichkeit, ihrer Dankbarkeit, ihrer Beharrlichkeit und ihrer edeln Treue empfangen? Wir ſind ſo glücklich, auf die erſte dieſer FragenNein, auf die zweite aberJa antworten zu können. Mehrere Jahre ſind nun verfloſ⸗ ſen, und Virginia und Rainsford fühlen ſich von Jahr zu Jahr glücklicher, je mehr ihr wechſelſeitiges Vertrauen und dies auf ſich ſelbſt wächſt. Umſonſt denn es wäre nicht wahr würden wir den Leſern ſagen, dieſes Glück ſei anfangs nicht dann und wann durch peinliche Erinnerun⸗ gen an die Vergangenheit und durch Beſorgniſſe vor der Zukunft getrübt worden. Dieſe hatten aber ſtets ihr eige⸗ nes Gegenmittel bei ſich, und dieſes beſtand in der ver⸗ mehrten Zärtlichkeit und Sorgfalt Virginia's, das Glück ihres Gatten zu fördern, und in ſeiner hohen Dankbarkeit und Liebe, wenn er all deſſen gedachte, was ſie für ihn gethan hatte. Kurz, der Genuß und die Zufriedenheit der Gegenwart verſchlang die Erinnerung an vergangene