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ſollten ſich erinnern, daß die Frauen Hausgottheiten ſind, die das, was in der Welt vorgeht, nur durch das Fenſter ſehen und daher neugieriger ſind als das andere Geſchlecht. Eben ſo wenig ſollten ſie vergeſſen, daß Jene das Recht haben zu wiſſen, was ihre Gat⸗ ten in ihrer Abweſenheit gethan haben. Wer weiß nicht, ob ſie nicht munter in einer Schenke gezecht, bei einem Pferderennen Geld verloren, unter jungen Da⸗ men figurirt oder, was noch aͤrgerlicher iſt, einer ge⸗ rade aus dem Lande der Cicisbeen zuruͤckgekehrten Mo⸗ dedame den Hof gemacht haben.
Wir haben aber Unthiere von Maͤnnern geſehen, die, wenn ſie von ihren Fiſch⸗ oder Jagdausfluͤgen nach Hauſe kamen, tyranniſch ein Geheimniß daraus machten, wie viel Fiſche ſie gefangen, oder wie viel Schnepfen ſie geſchoſſen oder verfehlt hatten. Wir be⸗ haupten, daß dies Hochverrath gegen die haͤusliche Koͤ⸗ nigin iſt, aber, wie alle Maͤnner von Erfahrung wiſ⸗ ſen, gleich der Bigamie nie verfehlt, ſeine eigne Strafe mitzubringen.
Wenn nicht ein Sturm darauf folgt, ſo wird doch ſo ſicher als die Welt beſteht, ein bewoͤlkter Tag danach kommen, aber unſer unablaͤſſiger Wunſch, fuͤr alle Leſerklaſſen ſo belehrend wie moͤglich zu ſchreiben, wird uns, wie wir fuͤrchten, die Entruͤſtung der Einen zuziehen und die Andern zum Gaͤhnen bringen. Es laͤßt ſich nicht aͤndern. Wir muͤſſen ſagen, was wir


