Teil eines Werkes 
4r-6r Band (1851)
Entstehung
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Staatsverwaltung in den Haͤnden eines Einzigen ſein Theilung der Gewalten iſt unzulaͤſſig und dasje⸗ nige von den Kleidungsſtuͤcken, welches ſeit undenklichen Zeiten das Symbol der maͤnnlichen Oberherrſchaft iſt, muß ſtets vor die Thuͤr gehangen werden, um ſeine zeitweilige Abdankung zu verkuͤnden.

Die kluge Mrs. Habingdon wußte recht wohl, wie heikel jede Einmiſchung in die Angelegenheiten der haͤuslichen Herrſchaft und beſonders die Lenkung der Dienſtboten iſt, welche die wichtigen Functionen von Ehrendamen, Kammerherren u. ſ. w. an den Hoͤfen maͤchtiger Monarchen ausuͤben.

So lehnte Suſanne, obgleich dieſe haͤufigen Kla⸗ gen Mildreds ihr nicht nur ſehr unangenehm, ſondern auch peinlich waren, doch ſtets weislich jede Einmi⸗ ſchung ab und wartete mit Uugeduld auf die Vollen⸗ dung des hoͤlzernen Gebaͤudes, welches fuͤr ihre Auf⸗ nahme errichtet wurde. Durch Ausdauer in dieſem klugen Verfahren kam es wirklich dahin, daß die bei⸗ den Damen, wiewohl ſie in dieſer gefaͤhrlichen Conjunc⸗ tion ſtanden, die freundſchaftlichſten Verhaͤltniſſe bewahrten und ſich am Ende als die beſten Freundin⸗ nen von der Welt trennten.

Außer dieſen Sommerſtuͤrmen wurde der ebene Lauf ihrer alltaͤglichen Geſchaͤfte durch nichts geſtoͤrt als durch Furcht und Beſorgniß, die tiefer gefuͤhlt als ausgeſprochen wurde. Es waren faſt vier Wochen vergangen, ohne daß ſie, mit Ausnahme einiger unbe⸗