20
Ihr— Ihr— Ihr— ich mich einer ſolchen
Eroberung ruͤhmen— ich— gackern wie eine alte Henne— Ihr ein Orforder Gelehrter, der Ihr doch nie etwas Anderes ſtudiert habt, als einen Eſel aus Euch zu machen— Ihr ein Cavalier, Ihr wollt in London mit Gentlemen Geſellſchaft gehalten haben, da Ihr doch nie in ein anſtaͤndiges Haus gekommen ſeid, außer um Kaͤſerinden zu ſtehlen, und nie etwas getrun⸗ ken habt, als Zweipfennigbier, fuͤr das Ihr nicht bezahl⸗ tet!— Aber ich kann nicht mehr mit Euch in Einem Hauſe leben und werde die Minute zu meiner Frau gehen und es ihr ſagen.“
„Geh, bitte, gute Mildred, und verſchlimmere
Deine Apathie,“ ſagte Gregor und Mildred entfernte
ſich wuͤthend.
Dieſe Haͤkeleien kamen faſt taͤglich vor und ſchloſſen ohne Ausnahme ſtets mit einer Berufung Mildreds an ihre Herrin. Dies verſetzte Suſannen in eine unangenehme Lage, etwa gleich der eines verbann⸗
ten Monarchen, der bei einem ſeiner gluͤcklicheren Nach⸗ barn Zuflucht geſucht hat, und wenn er klug iſt, ſich nie in die haͤuslichen Angelegenheiten deſſelben miſcht, um nicht etwa einen Wink zu erhalten, ſich um ſich ſelbſt zu bekuͤmmern.
Die aͤußere Welt kann, wie man zu ſagen pflegt,
keine zwei Sonnen ertragen, eben ſo wenig wie die haͤusliche Welt eine getheilte Herrſchaft. In dieſer
Sphaͤre muß das Regierungsſyſtem abſolut und die


