Teil eines Werkes 
4r-6r Band (1851)
Entstehung
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des ſowohl wie der Abbuͤßung der Suͤhne unſaͤhige Opfer geworden ſein wuͤrden.

Allerdings wurden ſie unter allen Umſtaͤnden uͤber⸗ fallen, aber jetzt waren ſie bewaffnet und inſofern der Selbſtvertheidigung faͤhig, daß es nicht geradezu Feig⸗ heit war, ſie anzugreifen. Der alte Cavalier unter⸗ ſtuͤtzte dieſe Vorſtellungen und es wurde ein augen⸗ blicklicher Angriff beſchloſſen.

Man hatte ſchon fruͤher den Operationsplan feſt⸗ geſetzt, und die Langmeſſer, die nicht zahlreich genug waren, um das Dorf zu umſtellen, drangen mit ſchwei⸗ gender Schnelligkeit aus dem Walde und fielen die Wilden an, ehe ſie von ihrem Kommen etwas gemerkt hatten.

Obgleich die Indianer uͤberfallen worden waren, flohen ſie, mit Ausnahme der Weiber und Kinder, doch nicht. Durch ihren Sieg und die Pracht und Feſt⸗

lichkeit der Nacht ermuthigt, traten ſie ihren Feinden

feſt entgegen Mann gegen Mann käͤmpften ſie und rangen um ihr Leben; es wurde kein Pardon verlangt und gegeben, denn die Langmeſſer wußten, welche Qualen die Wilden ihren Gefangenen auferlegten, und die Wilden fuͤhlten, daß ſie jetzt fuͤr ihre letzten bluti⸗ gen Thaten buͤßen mußten. Tod oder Sieg war jetzt die einzige Alternative, und Tod oder Sieg der einzige Gedanke. Jeder kaͤmpfte einzeln fuͤr ſich ſelbſt. Kei⸗ ner hoͤrte, Keiner beachtete das Wort des Befehls, wenn ſolche auch gegeben wurden, denn jetzt hatten die Leute