Teil eines Werkes 
4r-6r Band (1851)
Entstehung
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Sie ſagte keine Sylbe uͤber die Blicke, Toͤne und andern Begleitungen, welche fuͤr das gehoͤrige Verſtaͤnd⸗ niß eines Gegenſtandes eben ſo nothwendig ſind wie der Ausdruck des Geſichts fuͤr die Aehnlichkeit eines Por⸗ traits. Suſanne war eher eine guͤtige als eine nachſich⸗ tige Mutter zu nennen und erwartete, obgleich ſie ihrer Tochter ſelten Befehle gab, doch Gehorſam fuͤr ihre Wuͤnſche. Sie machte Miriam ſanfte Vorwuͤrfe, daß ſie nicht ſogleich nach Hauſe zuruͤckgekehrt ſei.

Wuͤrdeſt Du es gethan haben, Mutter, wenn Du an meiner Stelle geweſen waͤreſt? fragte Mi⸗ riam mit der groͤßten Einfachheit.

Nun, das weiß ich doch nicht recht. Komm, laß uns gehen und ſpinnen.

Die Zeit zur Abreiſe nach der Hauptſtadt, um ſich der Garniſon und den wenigen Pflanzern, die das Blutbad uͤberlebt hatten, zu dem von dem Gouverneur beabſichtigten Zuge gegen die Wilden anzuſchließen, war jetzt gekommen. Harold, der wieder heimgekehrt und durch die vor Kurzem angeſehene Scene von ſei⸗ nen Bedenklichkeiten geheilt worden war, ſchloß ſich dem Zuge freiwillig an und der alte Cavalier mit ſei⸗ nem Sohne lechzten nach der Gelegenheit, an den In⸗ dianern fuͤr den Mord ihrer Freunde und Nachbarn Vergeltung zu uͤben. Alle fuͤhlten, daß ein entſcheiden⸗ der Kampf bevorſtand, der auf Jahrhunderte hinaus, vielleicht auf immer feſtſtellen mußte, ob dieſer Theil

der Erde ein wildes, unfruchtbares Erbtheil des Wilden