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Ich ſtehe ſo zu ſagen am aͤußerſten Rande des Ver⸗ hungerns und koͤnnte eingemachte Heuſchrecken als eine herrliche Mahlzeit betrachten. Jetzt geh, thue es, ehrlicher Kuffy, und bitte ernſtlich um meine Erloͤſung. Ich werde Dich mit den Stumpfen meiner alten Pfeife dafuͤr belohnen.“
Koͤnig Kohle geruhte dieſe Bitte zu erfuͤllen und ſprach mit ſeinem Herrn.
„ Um Gotteswillen!“ rief der Cavalier,„ich hatte den armen Gregor ganz und gar vergeſſen, war es mir doch, als ob mir etwas fehlte. Der arme Bur⸗ ſche, er muß jetzt hungrig ſein wie ein Wolf. Schicke ihn her, ich muß ihn um Verzeihung bitten.“
Koͤnig Kohle gehorchte mit der ganzen wuͤrdevol⸗ len Feierlichkeit eines beguͤnſtigten Hausſklaven, Mei⸗ ſter Gregor hatte ſich aber, ſtatt Entſchuldigungen ab⸗ zuwarten, nach der Kuͤche auf den Weg gemacht, wo er das Fruͤhſtuͤck fertig fand, und ſich dazu niederſetzte, ohne das Gratias zu ſagen, zur großen Unzufriedenheit der Mrs. Mildred, und ſich den Bauch exemplariſch fuͤllte. Und nachdem wir nun unſern Freund Gregor befreit und ihn in den Status quo ante bellum verſetzt haben, koͤnnen wir unſere Erzaͤhlung mit gutem Gewiſſen fortſetzen.
Manche Romanſchreiber ſind ſo ohne alles menſch⸗ liche Gefuͤhl, daß ſie Einen gerade auf dem Punkte des Ertrinkens oder mit uͤber ſeinem Kopfe brennen⸗


