Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

197

haben hoffentlich noch einige Augenblicke, um die Hart⸗ naͤckigkeit des halsſtarrigen Stutzohrs und ſeiner Fa⸗ milie zu uͤberwinden. Um ihn kuͤmmere ich mich nicht, er mag ſeine Narrheit buͤßen; aber ſeine arme Frau, die wirklich eine recht gute Seele iſt, wenn auch ein wenig fanatiſch, und die kleine Miriam, die fuͤr eine von den Auserwaͤhlten ein ganz gutes Dirnchen ab⸗ giebt, die machen mir Sorge.“ 4 „Dirnchen!“ dachte Langley.

„Sonſt ſind ſie nicht zu tadeln, und die Idee, daß ſie elend umkommen ſollen, wie es ſicherlich geſchehen wird, wenn ſie bleiben, wo ſie ſind, gefaͤllt mir ganz und gar nicht.“ 3

„Soll ich noch ein Mal zu ihm gehen?“ unter⸗ brach ihn Langley heftig.

„Ja— ſchnell wie der Blitz! nimm Fireblood, den ich geſattelt zu halten befohlen habe, und ſtrenge ihn mit Peitſche und Sporen an. Die Entfernung iſt nur gering und vielleicht wird der Anblick Deſſen, was dort druͤben vorgeht, ſein Vertrauen auf die Un⸗ terſcheidungsgabe der Wilden abkuͤhlen. Wenn das Stutzohr Widerſtand leiſtet, ſo ſchlage ihn zu Boden und gehe mit den Weibern durch, ſie moͤgen wollen oder nicht. Jetzt iſt keine Zeit, Umſtaͤnde zu machen. Begieb Dich augenblicklich auf den Weg. Ich wuͤrde mit Dir gehen, wenn ich nicht uͤberzeugt waͤre, daß ich mit dem Stutzohr in Streit geriethe.“

Langley bedurfte keines Spornes und war in we⸗