Teil eines Werkes 
1r-3r Band (1851)
Entstehung
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fer Hoͤflichkeit empfangen. Harold fragte ihn nach ſeinem Geſchaͤfte, was eben ſo viel war, als eine An⸗ deutung, daß nur ein ſolches ſeinen Beſuch entſchuldi⸗ gen koͤnne, und Langley theilte ohne weitere Vorrede den Zweck deſſelben mit. Harold hatte ſich fruͤher zu einem hartnaͤckigen Zweifel an der Wirklichkeit der Ge⸗ fahr hinaufgearbeitet und die Einladung ſeines Nachbars poſitiv abgelehnt. Er verlaſſe ſich, wie er ſagte, auf die Vorſehung, die, da er den rothen Maͤnnern nie ein Unrecht zugefuͤgt, ihre Herzen ihm ohne Zweifel geneigt machen werde. Langley bat ihn, zu ſeinem Vater zu kommen, er malte ihm in wenigen Worten die brutale Rachſucht der Wilden aus, die weder Alter noch Geſchlecht ſchone und Alles in Blut und Feuer huͤlle; er flehte ihn, wo nicht um ſeinetwillen, doch wegen ſeiner Gattin, ſeiner Tochter und Diener⸗ ſchaft, die von ihm Schutz erwarteten, die Einladang ſeines Vaters anzunehmen, die, wie er ihn verſſcherte, herzlich gegeben ſei, und erinnerte ihn endlich daran, daß die Hilfe der Vorſehung nur Denjenigen gewaͤhrt werde, welche jede Anſtrengung gemacht haͤtten, um ſich ſelbſt zu helfen.

Die Halsſtarrigkeit Harolds wurde unter der zu⸗ nehmenden Waͤrme, womit man ihn angriff, nur um ſo unbeugſamer. Eine koſtbare halbe Stunde verſtrich und der junge Mann entfernté ſich endlich unter dem Einfluſſe von Gefuͤhlen, die er noch nie gekannt. Cs

war nicht nur Mitleid, das an ſeinem Herzen zog, Die Tochter des Puritaners. I. 13