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Es wurden alle Vertheidigungsmittel, welche die kurze Zeit geſtattete, getroffen und Boten ausgeſendet, um zu beiden Seiten des Fluſſes Warnungen zu ge⸗ ben, aber leider zu ſpaͤt. Ueberdies erwaͤhnte Langley Tyringham die ſchutzloſe Lage Harolds und ſeiner Fa⸗ milie. Der Geiſt des alten Cavaliers erhob ſich, nicht in Zorn, ſondern in Theilnahme. Er vergaß die Ver⸗ gangenheit und erinnerte ſich nur der Gegenwart, wo gemeinſchaftliche Gefahr gemeinſchaftliches Fuͤhlen gebot.
„Gottes Leben, das iſt wahr! das Stutzohr iſt in groͤßerer Gefahr als wir, und macht ſich es uͤbrigens zum Gewiſſenspunkte, in dergleichen Faͤllen keinen Wi⸗ derſtand zu leiſten, wie er mir vor nicht langer Zeit ſagte, als ich ihn beſuchte, um ihn vor den Wilden zu warnen. Es iſt noch Zeit, geh' zu ihm. Ich ſehe dort an der Thuͤr ein geſatteltes Pferd. Geh', geh' zu ihm und bitte ihn, mit ſeiner Familie und ſeinen Leuten ſogleich heruͤber zu kommen; ſage ihm von mir, daß uns die Gefahr zu Freunden machen muſſe und er willkommen ſein ſolle. Eile Dich— es iſt kein Augenblick zu verlieren. Steige auf und hinweg. Ver⸗ giß aber nicht, Dich von ſeiner Halsſtarrigkeit nicht zu lange aufhalten zu laſſen.“
Langley beſtieg ſein Pferd und galoppirte in vol⸗ ler Eile zu Habingdon. Dort trat er ohne Umſtäͤnde ein, fand Harold dem Scheine nach mit dem ihm be⸗ vorſtehenden furchtbaren Ungluͤcke gaͤnzlich unbekannt und wurde von ihm mit keineswegs angenehmer ſtei⸗
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