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„Wer ſpricht von dem Tyrannen? Er muß unſern gnaͤdigen Koͤnig Karl meinen. Nieder mit dem Stutzohre, ergreift ihn und ſeine Maulaffen; ich will es ihn lehren, auf den Koͤnig und die Kirche zu ſchim⸗ pfen, er ſoll fuͤr ſeine Ketzerei gehaͤngt und fuͤr ſeinen Hochverrath geviertheilt werden.“
Eine Anzahl von Friedensbeamten, wie ſie hoͤf⸗
licher Weiſe genannt wurden, an deren Spitze ſich Richter Kurzſtrumpf, von dem die vorerwaͤhnten Worte ausgegangen waren, befand, ſtuͤrmte jetzt auf die erwaͤhnte Gruppe los. Einige von den Behendeſten flohen in den Wald, aber die bei weitem groͤßte Zahl wurde feſtgenommen und unter ihnen unſer Freund
Harold, auf den der ſtutzohrige Prediger ſolchen Eindruck gemacht hatte, daß er von dem, was um ihn vorge⸗
gangen war, auch nicht das Mindeſte bemerkt hatte. Waͤröe dies aber auch nicht der Fall geweſen, ſo war ſein Charakter dem Davonlaufen doch nie geneigt. Der Richter, der ihn gut kannte, war eines von den gefuͤgigen Werkzeugen der Gewalt, die ſo oft beſchrieben worden ſind, daß es kaum der Muͤhe werth iſt, ſeinen Charakter zu zeichnen. Es genuͤgt, daß er unwiſſend, ſervil und tyranniſch war, eine ungeheure Idee von der Wuͤrde ſeines Amtes hatte und ſich fuͤr den unmit⸗ telbaren Vertreter Sr. geheiligten Majeſtät, Koͤnig Karl des Erſten hielt. Er erkannte Harold unter den Eingefangenen und rief:
2Gblte Leben, Maſter Harold Habingdon, ſeid


