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6. Band, Königsmarke oder Alte Zeiten in der neuen Welt : 2. Theil (1840) Alte Zeiten in der neuen Welt
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Es liegt nicht in unſerm Plane, dem langen Finnen Schritt vor Schritt auf ſeinem Lebenswege zu folgen, der ihn zuletzt nach Elſingburg führte. Genug, als ſein Va⸗ ter ſtarb, war er ein wilder, kühner Abenteurer, ohne Geld, ohne Mittel, in der Welt fortzukommen. Auch ſeine Mutter ging bald in großer Noth ihrem Grabe ent⸗ gegen. Auf ihrem Sterbebette gab ſie ihm einen Brief an ihren Bruder, Kaspar Steinmetz, den Freund des Statthalters Pfeifer. Dieſer nahm ihn als Sohn auf und er lebte eine Zeit lang bei ihm.

Der alte Kaspar war aber ein Mann, der an den kommenden Tag ſo wenig wie ein Grashüpfer dachte, ſondern ſang und ſich in der Sonne wärmte und den lieben langen Tag fröhlich war. Leute dieſer Art hinter⸗ laſſen gewöhnlich nicht viel; einen zweideutigen Nachruf allenfalls ausgenommen, der aus einer freundlichen Erin⸗ nerung an ihre Güte, ihr Wohlwollen und ihre gute Laune beſteht, wozu ſich einiges mitleidsvolle Achſelzucken über ihren Mangel an Klugheit geſellt.

Der alte Kaspar ſtarb; all ſein Geld war vergeudet; ſein Jahrgehalt, denn er war Oberamtmann eines Für⸗ ſten, deſſen Gebiet ſich, wie uns glaubwürdige Leute ver⸗ ſichert haben, über zwei Quadratmeilen ausdehnte, die er mit unbeſchränktem Scepter beherrſchte, hörte mit ſeinem letzten Athemzuge auf, und als der ehrliche Mann glück⸗ lich in ſeine letzte Wohnung eingekehrt war, blieb ſeinem Erben nichts übrig, als, die Erinnerung an ſeine Liebe

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