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man ſich wohl denkt, keine Anhänglichkeit an das Land, keine gemeinſamen Intereſſen, keine Verwandten und Freunde unter der Bevölkerung hatten, ſo handelten ſie allzu oft als deren Unterdrücker, und plünderten und beleidigten ſie nach Gefallen.
Eines Sommerabends war der Heer abweſend, und Chriſtina, die damals nur ein Kind von ſechs Jahren,
unnd ihre Mutter ſaßen zur Zeit der Dämmerung in
einem kleinen beſcheidenen Gemache, deſſen Fenſter auf eine reizende und idylliſche Landſchaft hinausgingen, welche von den ſanften, bezaubernden, wechſelreichen Farben des Abends übergoſſen war, als plötzlich eine Schaar bewaff⸗ neter und, wie es ſchien, durch den Genuß geiſtiger Ge⸗ tränke halb wahnſinniger Schurken hereinſtürzten, Mutter und Tochter roh anfielen und ſie, was ihnen ein guter Scherz zu ſein bedünkte, faſt zu Krämpfen erſchreckten.
Sie ſchrien um Hülfe— ihr Ruf hatte aber keine andere Wirkung, als daß er die alte Bombie herbeiführte, welche die Eindringlinge mit den bitterſten Vorwürfen begrüßte, deren ſie nur habhaft werden konnte.
Dadurch zog die ſchwarze Bombie die Aufmerkſam⸗ keit der ganzen betrunkenen Schaar auf ſich; ſie ergriffen ſie und begannen mit großer Förmlichkeit, ihr, wie ſie ſagten, den Garaus zu machen.
Unter der Schaar war ein ſchöner, blondköpfiger, blauäugiger Jüngling von ungefähr funfzehn Jahren, welcher ſich anfangs von der Schaar fern hielt und an keiner ihrer


