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„Ja! Ich habe es geſagt; denn die Wahrheit zwang mich zuletzt, das Wort auszuſprechen, das ich wie einen vergifteten Dolch von dem Augenblicke an in meinem Herzen trug, als ich zu einer und derſelben Zeit deine ewig dankbare Schuldnerin wurde und entdeckte, daß du meiner Liebe unwürdig ſeieſt.“
„Chriſtina!“ 6
„Nein— läugne es nicht— dein ganzes Benehmen, von deinem erſten Auftreten an bis jetzt, hat den Ver⸗ dacht nur beſtärkt. Nur Räuber konnten handeln, wie du und deine Verbündeten gehandelt habt.“
„Aber ich läugne es. Ich berufe mich auf That⸗ ſachen, auf die ganze Geſchichte meines vergangenen Lebens, auf den ewigen Grund der Wahrheit, auf Gott und auf Menſchen. Nie bin ich das geweſen, was du mich genannt haſt.“
Dieſe feierliche Einrede führte zu Erläuterungen, welche wir, um ſie ſo kurz als möglich zu geben, als zu⸗ ſammenhängende Erzählung und mit unſeren eigenen Worten mittheilen wollen.
Es wird zu dieſem Zwecke nöthig ſein, uns zu der Zeit zurückzuwenden, wo der Heer Pfeifer, ſeine Gattin, ein ſchüchternes, liebliches Weſen, ihre Tochter Chriſtina und die krausköpfige Bombie, damals dem Anſcheine nach ſchon eben ſo alt, wie an dem Tage, an welchem ſie ſtarb, noch in Finnland lebten. 1


