Teil eines Werkes 
6. Band, Königsmarke oder Alte Zeiten in der neuen Welt : 2. Theil (1840) Alte Zeiten in der neuen Welt
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fechtes einen ſtämmigen Häuptling bis zu dem Rande des erſten Ufers verfolgt; hier wendete der letztere ſich plötzlich um, ergriff jenen und zog ihn bis an den Rand des Waſſers hin, wo ein indianiſcher Knabe von vierzehn bis fünfzehn Jahren ſich verſteckt hatte. Der lange Finne war bei dem Ringen obenauf gekommen; während er aber bemüht war, jenen niederzuhalten, ſagte der rothe Krieger etwas zu dem indianiſchen Knaben, welcher wie ein Hirſch das Ufer hinauf lief und plötzlich mit einem Tomahawk wieder kam.

Der junge Mann hatte in dieſem dringlichen Augen⸗ blicke nichts Nöthigeres zu thun, als auf den Hieb des indianiſchen Knaben zu achten, den er auch glücklich durch einen Stoß aufhielt, der die Waffe mehrere Schritte weit aus ſeinen Händen fortſchleuderte.

Darüber ſtieß der große Indianer einen verächtlichen Ruf gegen den Knaben aus, der augenblicklich das To⸗ mahawk wieder holte und dem weißen Manne darauf ſehr vorſichtig nahete, denn er machte mannichfache Sprünge und führte falſche Hiebe, bis er die Gelegenheit wahr⸗ nahm, ihm einen ſichern Streich zu verſetzen.

So groß war aber die Wachſamkeit und Gewandt⸗ heit des weißen Mannes, daß er eben noch mit einer Armwunde wegkam, die ihn kampfunfähig zu machen drohte.

Als er ſah, daß der Knabe wieder kam und aber⸗ mals nach ihm hauen wollte, machte er, wohl wiſſend,