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können zu leben, wie ihr lebt; überdies haben wir ſo wenig Wild, daß wir wahrſcheinlich bald verhungern wür⸗ den, wenn wir uns dem Waidwerk widmeten.“
„O, dem werden wir bald abhelfen, wir werden Eichen pflanzen, dieſe wachſen bald zu großen Waldbäu⸗ men auf und dann wird es an Wild nicht fehlen.“
„Gut; aber was fangen wir einſtweilen an, bis die Bäume groß ſind? Wir haben ein Sprichwort: ſo lange das Gras wächſt, hungert das Roß. Es wird fünf tau⸗ ſend Monden dauern, bis der Wald wird, wie dieſer hier.“
„Recht, und wie lange wird es dauern, bis ein In⸗ dianer ein weißer Mann wird? Wenn man einen klei⸗ nen Baum ſich ſelbſt überläßt, ſo wird er in einer gewiſ⸗ ſen Zeit ein großer. Es dauert länger, Menſchen zu ändern, als Bäume. Aber laßt uns fortfahren. Unſere Beſchwörer werden euch, unter andern, lehren, an alle unſere großen Medicine zu glauben; ſie werden euch ſagen, wie man es macht, daß eine Adlerfeder euch gegen eine Flintenkugel, ein Fiſchgrat gegen den Blitz und ein Ta⸗ baksblatt gegen alle die Gefahren des Waldes ſchützt. Alle dieſe Dinge werden ſie euch lehren.“—
„Aber man kann uns dieſe Dinge nicht lehren, Ollentangi; wir werden ſie nicht begreifen können; wir werden nicht im Stande ſein zu glauben, daß ein Fiſch⸗ grat den Blitz abhalten könne. Dies iſt gegen alle Er⸗ fahrung; es iſt, die Wahkheit zu ſagen, zu thöricht, als daß der Unwiſſendſte unter uns es glaube. Iſt es ein


