Teil eines Werkes 
5. Band, Königsmarke oder Alte Zeiten in der neuen Welt : 1. Theil (1840) Alte Zeiten in der neuen Welt
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len im Geviert kaum ein Bewohner kam, ſo waren doch dieſe Potentaten, und mehr noch ihre Statthalter, in der ängſtlichen Beſorgniß, ſie möchten in kurzer Zeit keinen Raum mehr haben, den Arm auszuſtrecken. Demzufolge zankten ſie ſich ſtets wegen den Gränzen und kämpften auf das tapferſte durch Proteſtationen und Proklamatio⸗ nen um jeden Zoll des wilden Bodens.

Der Heer Pfeifer beherrſchte in ſeines Gebieters Na⸗ men, kraft des Rechts der Entdeckung, der Abtretung, des Beſitzes und, weiß der Himmel, welcher andern Rechte, ein Gebiet, welches etwas größer war als Schweden, und das zu der Zeit, von welcher wir reden, genau(nach der amtlichen Zählung) neunhundert acht und ſechszig Seelen enthielt, die Indianer nicht gerechnet. Man darf ſich daher nicht ſehr wundern, wenn er als ein Mann von vorra⸗ gender Stirne metaphoriſch geſprochen und der war er in der That, bei Zeiten daran zu denken anfing, daß die ungeheuere Bevölkerung, der es, wie er klug voraus⸗ ſah, bald an Raum fehlen müſſe, ihre Bequemlichkeit habe. Seine Eiferſucht war daher in einem ſteten Ge⸗ plänkel mit ſeinen Nachbarn, beſonders den Quäkern von Coaquanock und den Katholiken, welche ſich um dieſe Zeit unter der Leitung von Leonard Calvert zu St. Mary angeſiedelt hatten. Sobald er alſo nur den Namen der Mark Newby's halben Heller hörte eine Münze, welche damals in Weſt⸗Jerſey und Coaquanock ſehr im Gange war, ſpitzte er die Ohren und roch eine Verſchwörung.

Paulding V.. 2

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