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jene Erſchlaffung, welche die Folge allzugroßer Hitze zu ſein pflegt.
Der Heer Pfeifer ſaß ſtill mit geſchloſſenen Augen, und wir wollen nicht ſchwören, daß er gerade in dieſem Augen⸗ blicke nicht feſt eingeſchlafen war, obgleich der Rauch ſeiner Pfeife in regelmäßigen Pauſen kerzengerade empor⸗ wirbelte, wie denn Wolfgang Langfanger und andere ſeiner Freunde und Räthe behaupteten, Heer Peter rauche zuweilen ein wenig inſtinktmäßig, wie der Menſch im Schlafe Athem holt. 3
Wie dem auch ſein mag und ob der Statthalter ge⸗ ſchlafen oder gewacht hat— er wurde plötzlich durch den raſchen Eintritt eines gewiſſen Lob Dotterel aufge⸗ ſchreckt— eines Gerichtsdieners und Allerweltsmenſchen, welcher ſich, kraft ſeines Amtes, für völlig berechtigt hielt, ſein Nordergeſicht in jede Ecke und in jedes Loch zu ſtecken und die geheimen und zumal öffentlichen Handlun⸗ gen jedes Bewohners des Ortes auszuſpüren. Es iſt erſtaunlich, welch ein Triumph es für Lob Dotterel war, wenn er Jemanden auf einem Seitenwege erwiſchte; wie ſtolz war er dann auf ſeinen Scharfſinn und ſeine Wachſamkeit! Damit jedoch der Leſer dem Meiſter Dot⸗ terel nicht Unrecht thut und des Glaubens wird, die Ausſicht auf Belohnung oder Fanggeld habe ihn zur Thä⸗ tigkeit angeſpornt, müſſen wir bekennen, wie wir des feſten Glaubens ſind, daß er durchaus nicht durch ſolche ſchmutzige Beweggründe geleitet wurde, ſondern eben ſo


