ner Seele, lieber noch einmal einem Buſchgefecht entge⸗ gen ging.“
„Ihr ſeid ein wunderlicher Geſell, Weſtbrook,“ ſagte der Andere in heiterer Laune,—„und ſcheint euch vor nichts zu fürchten,— als vor einem Weibe.“
Alle Vorbereitungen wurden alſo für den näͤchſten Tag getroffen.
„Weſtbrook,“ ſagte Sir William, als ſie Abſchied nahmen,—„vergeßt nicht mich auf eure Hochzeit ein⸗ zuladen.“
„Werdet ihr kommen!“ fragte Sybrandt mit einem melancholiſchen Lacheln.
„Ich werde viele Abhaltungsgründe haben. Aber ich habe euer Verſprechen.“
„Gewiß— aber es iſt wahrſcheinlicher, daß ihr zu meinem Leichenbegängniß eingeladen werdet.“
„Still! Ich bin ein ſchlechter Prophet, wenn ihr nach zwölf Monden noch ein Junggeſelle ſeid. Lebt wohl! Ich wünſchte, du wäreſt mein Sohn!“
„Lebt wohl! Wie gerne hätt' ich einen ſolchen Vater!“
Unſer Held reiſ'te nicht raſch. Er brachte die erſte Nacht zu Schenectady und die zweite zu Albany hin, da er gar nicht beeilt war, an das Ziel zu kommen, wo er nur eine Erneuerung ſeiner getäuſchten Hoffnungen, ſeiner Schmerzen und Kränkungen vorausſah. Er blieb


