Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Die beiden Männer ſchienen ihre Hoffnungen zu theilen und begaben ſich eilig weg.

Während dieſen Vorgängen hatte der Fremde durch Schütteln und Zureden und Vorwürfe und Bitten den alten Neger endlich dahin gebracht, daß er ſeine Augen der Wirklichkeit erſchloß. 3

uUnd jung Maſſa doch nicht todt ſein ſie kein »Spenſt ſein, he?

So ſagte er und die gute Seele weinte faſt vor Freuden über ſeines jungen Herrn Rückkehr, wie vor Kummer über ſeines alten Herrn Abſcheiden. Allmählich faßte und ſammelte er ſich hinreichend, um Sybrandt alles Vorgefallene und dem Leſer bereits Bekannte zu berichten. Der Tod ſeines guten Oheims ergriff ihn tief, tiefer als der Verluſt ſeines Erbes. Er hatte ihn allerdings ent⸗ erbt; ohne Zweifel war er aber durch die Vorſtellungen Catalina's von ſeiner Unwürdigkeit überzeugt worden. Galle und Wermuth waren in dieſem Gedanken; und während er die bittere Arznei koſtete, traten der Oberſt und Ariel ohne Umſtände ein. Der Empfang Sybrandt's war ein wenig kalt und zurückhaltend das Gebahren des Ober⸗ ſten ſchmeckte, als die wirklich freudige Ueberraſchung des Augenblicks vorüber war, nach der Erinnerung an ſeines Neffen Vernachläſſigung gegen ſeine Tochter, gegen ſich ſelbſt und gegen alle ſeine nächſten Verwandten und beſten Freunde. Ariel war ganz Freude, Lärm und Verzeihung.