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ſeines Neffen Nachricht zu geben und zugleich ihn zu fragen, welche Verfügung er über ſeine Habe getroffen.
Er that es.
Eine geraume Weile verging jedoch, ehe ſich eine Gelegenheit zeigte, den Brief durch die Wildniß zu ſchicken. Mittlerweile begab ſich nichts ſonderlich Bemerkenswerthes in der Familie. Catalina errang allmählich einen Grad von Faſſung, wie er der Würde und der Kraft ihres Charakters ziemte, und nahm die gewöhnlichen Beſchäf⸗ tigungen und unterhaltungen wieder auf. Aber der Wurm war in der Knospe und die Röthe ihrer Wangen war weder die der Geſundheit noch die des Frohſinns. Die Zeit ſchleppte ſich langſam und träge hin, und nichts war in ihrem Gefolge, das auf Freuden oder freudige Hoff⸗ nungen hindeutete.
Der braune, düſtere Novembermonat, wo weder Grün in den Wäldern zu ſehen, noch Muſik auf den Fluren, das Heulen des Windes ausgenommen, zu hören iſt, war gekommen. Ein Mann zu Pferd, von einem Diener mit einem Mantelſack gefolgt, ritt auf die Woh⸗ nung zu, welche einſt Dennis Vancour inne gehabt hatte, das aber nun der Sorgfalt ſeines Geſindes überlaſſen war, das aus dem bereits erwähnten ehrwürdigen alten Neger, ſeiner gleichfalls bejahrten Ehefrau und einem
halben Dutzend ihrer ebenholzfarbenen Enkel beſtand. Die
Abenddämmerung war zur Hand und ſie hatten ſich alle in der Küche um ein prächtig loderndes Feuer geſammelt; 14*¾


