Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Vierundzwanzigſtes Kapitel. 2i Ein G eiſ.

Wie bekümmert auch die Leute um den Tod eines Verwandten ſein mögen, verſäumen ſie es doch ſelten, bei der erſten ſchicklichen Gelegenheit ſein Teſtament zu eröffnen. So groß iſt die Neugier der Menſchen! Dieſe Eröffnung fand demnach den Tag nach dem Begräbniß des Herrn Dennis Vancour ſtatt. Dieſer würdige Herr hatte, wie es ſchien, auf die Nachricht von dem Tode ſeines Neffen die Beſtimmungen über ſein Vermögen dahin geändert, daß Catalina an der Stelle von Sybrandt Weſtbrook ſeine einzige Erbin ſein ſollte. Dieſe Aende⸗ rung war für die Eltern Catalina's nicht überraſchend und für die junge Dame nicht erfreulich. Von ganzem Her⸗ zen hätte ſie das Ererbte und noch etwas obendrein ihrem Vetter abgetreten, wär' er nicht außer dem Bereiche ihrer Edelmuth geweſen. Wie die Dinge ſtanden, war die Schenkung eher ſchmerzlich als etwas anderes, denn ſie glich faſt einem Raube an dem Todten.

Der Oberſt kam eines Tags auf den Gedanken, an den Befehlshaber vom Fort Georg zu ſchreiben, ihn zu bitten, ihm über die Einzelnheiten in Betreff des Todes