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daß ich die erſten Schritte zur Verſöhnung thue. Ich werde dazu die erſte Gelegenheit benutzen, ſowohl ſeinet⸗ als meinetwillen; denn meine Gefühle ſeit unſerm erſten Zuſammentreffen hier überzeugen mich, daß ich ihn nicht mit Gleichgiltigkeit oder Vernachläſſigung behandeln darf, ohne die Folgen eines ſolchen Benehmens zu theilen.“
„Nun, ihr geht über meinen Verſtand, Catalina! Aber ich kann doch nicht umhin, euch zu lieben. Ich habe keinen andern Wunſch, als den, euch glücklich zu ſehen.“
„In dieſer Hinſicht,“ ſagte Catalina freundlich lächelnd,—„bin ich alt genug, ſelbſt ein Urtheil zu haben.“
„Ich weiß das nicht, meine Liebe. Die Frauen kön⸗ nen kaum ſagen, wie es mit ihrem Glücke ſteht, bevor ſie ein Jahr verheirathet geweſen. Was gedenkt ihr aber ſelbſt heute mit euch anzufangen?“
„Ich gedenke zu Haus zu bleiben und die Rückkehr meines Vetters abzuwarten. Je eher wir zu einer Ver⸗ ſtändigung kommen, deſto beſſer.“
„Und ich werde Beſuche machen, da ich keine Miß⸗ verſtändniſſe mit Herrn Aubineau auszugleichen habe. Guten Morgen— wenn ich zurückkomme, hoffe ich Alles ausgeglichen zu finden. Aber, meine theure Cata⸗ lina,“ ſetzte ſie hinzu, indem ſie plötzlich zurückkehrte und ſie mit großem Ernſte anredete—„meine liebe Freun⸗


