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beſonderes Verlangen vorgeſtellt und ſie ſtellten ihn ihren Töchtern vor.
„Iſt er reich genug, um mich heim zu führen?“ flüſterte Miß van Borſum ihrer Mutter zu—heim hieß in jener Zeit„nach Alt⸗England,“ denn man ſah es für gemein an, einer Kolonie anzugehören.—„Iſt er reich genug, mich heimzuführen??
„So reich wie Kröſus, der große Londoner Kaufmann.“
„Dann bin ich entſchloſſen, die Angel nach ihm aus⸗ zuwerfen, trotz ſeinen ſchnupftabaksfarbenen....“ dachte Miß van Borſum.
Durch eine jener unerklärlichen Liſten, wodurch erfah⸗ rene Frauen Dinge dieſer Art zu leiten und einzurichten wiſſen, ſah ſich Sybrandt wirklich gezwungen, einen Menuet mit Miß van Borſum zu tanzen, obgleich er es faſt vorgezogen hätte, auf dem Blocksberg ein Tänzchen zu machen. Die gute Dame that es faſt Catalina in die⸗ ſem graciöſeſten und frauenhafteſten aller Tänze gleich; und da ſie einen ſchönen kleinen Fuß et ceters hatte, ſo waren es der ſcharfen Pfeile viele, die ſie von den zugeſpitzten Atlasſchuhen und den Diament⸗Schnallen auf die Herzen der Zuſchauer abſchoß. Das Tanzen unſeres Helden war nicht ganz verächſlich, aber die ſchnupftabaksfarbenen.....! Sie thaten dieſe Nacht das ihrige bei allen jungen Damen und ihren Müttern, die nicht wußten, daß er der Erbe von zwei reichen alten Junggeſellen war. 8


