Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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Anfertigung von Sybrandt's Garderobe die Aufſicht zu führen, und die Vollendung dieſes Werkes zu beſchleuni⸗ gen. Der Schneider, der ſich ſo geſtachelt ſah, wendete einen ſolchen unerhörten Fleiß auf ſeine ſchwierige Auf⸗ gabe, daß er am Ende der dritten Woche die ganze zwölfte Arbeit des Herkules herausbrachte. Mittlerweile war Sybrandt ganz aus aller Geduld. Aber er wurde für die Verzögerung durch die hohe Vollendung der Arbeit des Meiſters Gooſe Ten Broeck, wie ſich der Nadelkünſtier nannte, entſchadigt. Oheim Dennis ſagte, es paſſe alles wie Wachs, obgleich der Himmel wußte, warum. Es lag ihm wahrhaftig nicht wie Wachs an, ſondern hing in ſehr ehrfurchtsvoller Entfernung um ſeinen Leib und ſeine Glieder herum. Als alles fertig war, gab der gute Den⸗ nis Sybrandt ſeinen Segen nebſt einem guten Vorrath von gutem Rath und nebenbei eine Börſe voll Guineen, deren Muſik die der Sphären weit übertraf, obgleich die Dichter die letztere ungemein erheben, wahrſcheinlich, weil ſie der erſteren ſelten theilhaftig werden; gewöhnten ſie ſich ein wenig an den Klang von Gold, ſo würden ſie finden, daß gar kein Vergleich zwiſchen beiden iſt.

Verdt, Sybrandt, ſagte der kleine Ariel verdt, Sybrandt, ich ging gerne mit euch; aber jetzt, da es mir einfällt, kann ich nicht. Ich habe dem alten Ten Broeck verſprochen, ihm einige Pfirſichbäume zu pfropfen, ſobald der Frühling käme.

Lebt wohl, Maſſa Sybrandt, ſagte der alte Tjerk,