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Verſuchung widerſtanden wäre. Der Apfel der Eva war nichts dagegen. Die gute Madame Vancour dachte bei Tag und bei Nacht an nichts Anderes— ja, ihr träumte drei Nächte hintereinander, ſie ſähe Catalina mit einer Baro⸗ netskrone, ſtatt der Nachthaube, auf dem Kopfe.
Sie widerſetzte ſich jedoch dem Beſuche Sybrandt's nicht, der Verſicherungen vertrauend, die ein Brief der Dame Aubineau enthielt, welchen derſelbe Bote brachte, der die Einladung überreicht hatte. Sie würde, ſchried ſie, Sorge tragen, daß Herrn Aubineau s impertinente Einmiſchung keine gute Früchte trage.
Der gute Dennis war entſchloſſen, daß ſein Neffe und Erbe ihm an dem kleinen Hofe des kleinen mäch⸗ tigen Statthalters von New⸗York beine Schande machen ſollte. Er ließ ihm von ſeinem eigenen Schneider, welchen er für den erſten Meiſter in Verfertigung von Inexpreſ⸗ ſibles in dem ganzen Lande anſah, zwei vollſtändige Anzüge machen. Gewiß iſt es, der Schneider nahm eine ſünd⸗ hafte Menge des feinſten Tuches, obgleich er in ſeinem Leben des Fleckendiebſtahls nicht beſchuldigt worden war. Die Lieblingsfarbe von Dennis war Schnupftabacksbraun und dieſe wurde alſo gewählt. Der Schneider erhielt den gemeſſenſten Befehl, die Kleider nicht zu enge zu machen, da es ſich zuweilen zu fügen pflege, daß die Leute bei vorrückenden Jahren an Umfang zunähmen. Ariel war bis über die Ohren geſchäftig und daher glücklich. Er ging wöchentlich vier Mal nach Albany, um bei der


