Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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ſei, ſondern ſich ohne Ceremonie in das Geſellſchafts⸗ zimmer hinein trällerte oder hineinpfiff. Fand er jemand hier, ſo war es gut; wenn nicht, ſo blieb er, bis jemand kam oder pfiff ſich, wenn er des Wartens müde wurde, wieder hinaus. Seine Geſellſchaft war ſtets ein Troſt für unſere Heldin wegen der tödlichen Einförmigkeit von Sir Thickneſſe's Schweigen und ſie empfing ihn daher mit freundlichem Lächeln, welches faſt an das nicht zu beunruhigende Herz ſeines Nebenbuhlers ging, der ſeine Stiefel immer ſtärker ſchlug und bei ſolchen Gele⸗ genheiten, wenn möglich, noch plumper ausſah.

All' dieſe Zeit hatte Catalina keinen Gedanken an eine ernſte Bewerbung von Seiten der zwei Herrn. Sie fühlte ſich zu keinem genug hingezogen, um in die⸗ ſer Sache ſehr hell zu ſehen, und wirklich machte die Albernheit des Einen und das wilde Rodomontiren des Andern ihre Abſichten ſehr unſicher und zweifelhaft. Man kann aber gewiß ſagen, daß junge Damen in dieſe Geheimniſſe durch das freundliche Intereſſe eingeweiht werden, welches Jedermann an Dingen nimmt, die ihn nichts angehen. Ich will nicht leugnen, daß ſie mit dem einen ihrer Bewunderer ein wenig ſcherzte und den andern was noch verdächtiger war auslachte; gewiß aber iſt es, daß ſie nicht daran dachte, Ernſt in die Sache zu bringen, bis man anfing, ihr von allen Seiten über die wichtige Eroberung, die ſie gemacht, Glückwünſche darzubringen. Ja, einige der alten Damen

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