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beſuchen und téte-àä-tete. Sie lud unter mannigfachen Veränderungen Sir Thickneſſe ein, vorzuſprechen und richtete es dann ſo ein, daß Catalina allein mit ihm blieb. Dies war das allerſchlimmſte. Sir Thickneſſe war für eine Unterhaltung unter vier Augen nicht ſehr befähigt. Die Leute ſchrieben ſein Schweigen ſeinem Stolze zu— aber ich gebe mein Wort darauf— es war etwas ganz anders— er hatte nichts zu ſagen— er wußte nicht, wo anfangen und nicht, wo endigen. Eine Menge Leute nehmen aus gleichem Grunde die Maske des Stolzes vor. Er konnte Stunden lang auf einem Sopha ſitzen und mit ſeiner Reitpeitſche auf ſeinen hohen Stiefel ſchla⸗ gen und Catalina voll in das Geſicht ſehen und ſchwei⸗ gen, gleich einer bleiernen Statue. Einmal— denn wir müſſen ihm Gerechtigkeit widerfahren laſſen— einmal fragte er die junge Dame, ob ſie bei der Revue gewe⸗ ſen. Sie gab eine verneinende Antwort, was den Sir Thickneſſe, welcher bei dieſer Gelegenheit in einer neuen Uniform geglänzt hatte, ſo bitterlich verdroß, daß er den ganzen übrigen Morgen ſchmollte und ſich⸗ nicht herab⸗ ließ, ſie wieder anzuſchauen.
Auch dieſe Beſuche wurden häufig durch Gilfillan geſtört, welcher ſich nicht viel aus den gewöhnlichen höf⸗ lichen Abweiſungen machte, welche auf eine fein⸗grobe Weiſe andeuteten, daß eines Menſchen Geſellſchaft eben nicht ganz angenehm iſt. Die Wahrheit iſt jedoch, daß er ſich ſelten die Mühe nahm, zu fragen, wer zu Hauſe


