Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
Einzelbild herunterladen

48

niemand konnte ſagen, welches von beiden es war ver⸗ fiel. Schlimmer als das; auch hier durchkreuzte Gilfil⸗ lan die Milchſtraße des Glückes des Sir Thickneſſe. Seine Stimme war ſo rührend und ergreifenb, daß er, wie man ſagte, den Leuten Thränen in die Augen lockte, wenn er nur ein Iriſches Geheul hören ließ; ergoß ſich aber ſeine ganze glühende Seele in einem alten Iriſchen Liede, wieEllen a Roon ſo ſollen die härteſten Her⸗ zen erweicht und ſelbſt Theegeſellſchaften ſtill geworden ſein. Er lehrte Catalina einige von jenen alten rühren⸗ den Liedern und wenn ſie ſie zuſammenſangen, ſchien für dieſe Zeit ihr ganzes Weſen ſich in eine reiche Har⸗ monie zu verſchmelzen und dann ſchnappte die Wagſchale des Glückes des guten Sir Thickneſſe höher auf, denn jemals. Madame Aubineau ſah, daß die Gottheiten des Eſſens, ſo wie die der Muſik ihren Wünſchen zumal abgeneigt waren. Sie änderte daher ihren Plan noch einmal, und führte das Tanzen in ihren Geſellſchaften ein. Sie forderte den Orpheus und Arion des Tages auf, nämlich Curaçao Dick und Will, auch Ticklepitcher genannt, die zwei größten Geiger, welche jemals in der weſtlichen Welt einen Bogen geſtrichen hatten. Weder Billy, der Geiger unſterblichen Andenkens, noch Bennett, noch irgend einer von denen, welche jetzt den mitternächt⸗ lichen oder vielmehr den Morgenbeluſtigungen der jungen Schönen unſerer Stadt, von denen ſich ſo viele auf dieſe