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das der Elemente des wahrhaft Lächerlichen mehr in ſich faßt als vielleicht irgend ein anderes Erdengeſchöpf. Steif, wie Schechter, und plump, wie ein ſchlechtgerathener Auto⸗ mat; ſtumm, einfältig, ohne Sitten und Benehmen, zugleich aber voller Anſprüche auf eine gewiſſe Achtung, welche man andern nur im Austauſche für Höflichkeit und gute Erzie⸗ hung ſchuldig iſt. Mit ſeinem eigenen Vaterland, wegen ſei⸗ ner Unfähigkeit zu lernen, und mit der übrigen Welt, wegen einer gewiſſen wegwerfenden Albernheit, unbekannt, erhob er jenes und verachtete dieſe, ohne eigentlich zu wiſſen, warum, ausgenommen, daß— daß es gewiß ſo ſei und damit war die Sache abgethan. Seine Verbeu⸗ gung war eine Sünde gegen die Natur und gegen ſeine eigene Neigung zumal, ausgenommen, wenn er der Gemahlin des Statthalters oder dem Statthalter ſelbſt ſeine Reverenz machte. Sein Tanzen war die Eſſenz feierlicher Albernheit, welche nach einer würdevollen „nonchalance“ ſtrebt. Nichts konnte ſeinen ſtolzen Unwillen ſtärker entflammen, als wenn ihn jemand anredete, der mit ihm nicht auf gleicher Rangſtufe ſtand. Dieſer Unwillen offenbarte ſich durch das lächerlichſte Gemiſch von unübertrefflicher Plumpheit, affektirter Würde und hochariſtokratiſcher Steifheit. Er kannte nichts Schätzens⸗ wertheres, als das vornehme Weſen im Thun und Benehmen, und war ein Meiſter in der Kunſt jener Zurückhaltung, die ſtets ein Beweis des Mangels an männlicher Zuverſicht und ſtolzem Selbſtbewußtſein iſt. Paulding. IV. 3


