Teil eines Werkes 
4. Band, Des Holländers Heerd : 2. Theil (1838)
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welche Anſtellung er hatte; welcher Art ſie aber auch war, ſie ſetzte Herrn Majoribanks in den Stand, ein Haus zu machen und ſeinen Kopf hoch über die Unglücklichen zu erheben, welche ihn ernährten und deren trauriges Loos es war, auf derlinken Seite des atlantiſchen Meeres geboren zu ſein, wo bekanntlich Alles, vom Men⸗ ſchen bis zu dem Stutzer herab, ausartet. Haus geboren zu ſein, wie man ſich damals ausdrückte, wirkte wie eine Art Adelsdiplom und verzweifelt war der Ehr⸗ geiz der reichen jungen Bürger und noch verzweifelter der der jungen Landestöchter und ihrer Mütter, Glück und Vermögen mit einem echten, wirklichen Ausländer zu verbinden. Mancher Glücksritter vom Militär, der von ſeinem Solde und den Schulden lebte, die er machte, wurde auf dieſe Weiſe verſorgt; und nicht wenige Glücks⸗ jägerinnen wußten ſich vortrefflich in Häuſern zu betten, wo ſie bald unbeſchränkte Herrſchaft ausübten und ſich für alles entſchädigten, was das Schickſal früher an ihnen verſchuldet hatte. Wenn ein Mann aus der Provinz einer Frau aus dem Mutterlande zu widerſprechen wagte, ſo galt dies für etwas eben ſo Ungeheures, als wenn die Geſetzgebung der Provinz ihre Beiſtimmung zu einer Verfügung des mächtigen Staatshalters ſeiner Majeſtät verweigerte. Es ſchmeckte nach offenbarer Empörung. Herr Aubineau war jedoch ziemlich glücklich in ſeiner Wahl. Seine Gattin widerſprach ihm in Geſellſchaft ſtets heimlich und ertheilte ihre Befehle mit einem Flüſtern.