„Tas iſt tie alde Frau,“ ſagte Kapitän Baltus, der auf der Lukenklappe ſaß, ſein Pfeifchen rauchte, und ſelbſt nicht wußte, ob er ſchlief oder wachte.
„Welche alte Frau?“ fragte Catalina.
„Nun, tie alde intianiſche Frau, tie an tem Felſen grate tort am Ufer ſich aufhäld— tort— ſehd ihr nit— under tem Dannenbaum tort?“
„Welche indianiſche Frau— und was bedeutet ihr Geſchrei?“ ſagte die junge Dame.
„Was? Hadd ihr tie Geſchichde niemals gehört? und wißt ihr nit, daß ſie üperhaubt keine alde Frau iſt, ſondern ein Keiſt?—“ G
„ Ein Geiſt?“
„Ja— ein Keiſt— ein Keſpenſt— ein Kobolt. Ich habe ſie einſt in ter Nachd geſehen, als ich an tas Ufer ging— auf der Nieterung— dort grate an tem Felſen; und ihr könnd mir klauben, daß ich in kroßer Eile war, zum erſten Mal in meinem Leben, kewiß und wahrhaftig. Sie ſah aus, wie ter lebendige alde Tüfel— ſo ſtant ſie auf dem Felſen und wetzte ein kroßes Knapp⸗ meſſer, wie ſie ſagen.“ 3 —„Wer ſagt es?“ fragte Catalina.
„Ei, mein Großvader und mein Vader— die peite dodt teshalb geſtorben ſint; aber ſie haben mir tie Geſchichde erzählt, ehe ſie geſtorben ſint. Wir werten ſechszehn regichde Sonntage haben, eine nach tem antern
Paulding. IV. 2


