„Aber ſie kann keine Strümpfe ſtricken,“ ſagte der Oberſt lächelnd. 3
„Geine Strümpfe ſtricken? Pei meiner Seele— wozu iſt ſie tann zu prauchen? Tann muß ſie eine Pfeife rauchen; tas iſt ter nächſte peſte Weg, tie Zeid hinzu⸗ pringen.“*
„Aber ſie raucht auch nicht, Kapitän.“
„Nit rauchen— nit Strümpfe ſtricken? Chriſtus,
wo iſt ſie tann auferzogen worten? Ich möchde ſie nit haben für mein kanzes Leben unt wenn ſie eine kanze Schalubbe zu ihrem Vermöken hädt. Ich weiß turchaus nit, was ſie dun kann, die Zeid hinzubringen, bis ter Mont tad nächſte Mal voll wird, ſie müßte tann ſchla⸗ fen; tas iſt tas nächſt peſte Ting nach Stricken und Rauchen.“
Catalina ergötzte ſich ſehr an des Kapitän's Baltus Herzählung der Totalſumme ihrer Hilfsmittel, um die Zeit hinzubringen. Glücklicherweiſe aber machte die erſte Flut ſie flott und das Fahrzeug ſetzte mit einem friſchen Nordweſtwind ſeine Reiſe fort; er blies bald ſo kräftig, daß ſie faſt mit der Schnelligkeit eines Dampfbotes dahin ſegelten. Nachdem ſie wenige Meilen hinter ſich hatten, überholten und ließen ſie mehrere Schaluppen zurück, welche den Watervliet an dem Overslaugh auf dem Sande hinter ſich gelaſſen hatten.
„Ihr ſehd, Oberſt,“ ſagte Kapitän Baltus ſelbſtge⸗ fällig,—„ihr ſehd— wozu iſt es tenn kut, immer ſo
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