Teil eines Werkes 
3. Band, Des Holländers Heerd : 1. Theil (1838)
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Gebäude, ſeine Vorderſeite ausgenommen, und waren der Aufenthalt einer Menge zwitſchender Vögel. Auf der einen Seite, kaum hundert Schritte entfernt, floß ein Bach, welcher von den eine Meile im Hintergrunde hin⸗ ziehenden Hügeln nieder kam und in dem Laufe von Jahrhunderten eine tiefe Kluft gebildet hatte, welche auf heiden Seiten mit einer Wildniß von mannichfachem Ge⸗ hölz und Pflanzen und Dornen und wilden Blumen und Reben jeder Art beſetzt war, wo in der wärmeren Jah⸗ reszeit ein ſtetes Concert der nie ermüdenden und ni⸗ ermüdeten Sänger der Natur zu hören war. Dieſes Gehölz war breit genug, um einen unſichtbaren Weg zu ſchützen, den einzigen, welcher zu dem Hauſe führte, ſo daß Alles rund um daſſelbe nur ein ſchöner Teprich präch⸗ tigen Grüns war, welchen weder Fahrweg noch Fußpfad unterbrach..

Der Hudſon auf der Vorderſeite ſchlief in ſeinen

ruhigen Ufern, denn ſein Lauf war ſo langſam, ſo ſanft,

ſo unmerklich, daß er jene Ruhe zu theilen ſchien, welche er ringsum verbreitete. Außer den Ulmen und Symmo⸗ ren, welche der fruchtbar angeſchwemmte Boden in ma⸗ jeſtätiſcher Fülle nährte, waren ſein Ufer mit majeſtätiſchen Silberweiden, welche ſeine klaren Wellen küßten, und anderm kleinen Gehölz und wilden Reben geſäumt de⸗ ren Äſte ſich wölbten und kaum den niederfallenden Regen durchließen. Der Fluß war ungefähr eine Vier⸗

telmeile breit, ſo daß von einer Seite zur anderen jede